7. Januar 2021

Elektroautos mit Photovoltaik laden – so fahren Sie emissionsfrei

Die Sonne ist ein Stern, der die Menschen seit jeher fasziniert. Schon in der Steinzeit richteten sie ihr gesamtes Leben auf den Feuerball am Himmel aus. Unter seinem Licht hat sich die gesamte Evolution vollzogen, wachsen Nahrung und Leben, entsteht Energie. Damit schließt sich der Kreis zum Elektroauto. Denn Sonnenenergie kann ihr „Benzin“ sein – wenn Sie Elektroautos mit Photovoltaik laden möchten. Und das ist tatsächlich überhaupt nicht schwer.

Welche Voraussetzungen es braucht, um Elektroautos mit Photovoltaik zu laden, was Sie dabei beachten müssen und was ist, wenn die Sonne einmal nicht scheint, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was macht überhaupt eine Photovoltaikanlage?

Um die Vorteile zu beleuchten, die das Aufladen von Elektroautos mit Photovoltaik (PV) hat, gilt es zunächst, das Prinzip einer Photovoltaikanlage zu verstehen. Auf dem Dach eines Gebäudes oder auf einer Terrasse installiert, wandelt eine Photovoltaikanlage Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Die in der Anlage enthaltenen Solarmodule nehmen das Sonnenlicht mit ihren Solarzellen auf. Über einen Wechselrichter wird dieses Licht dann zu Haushaltsstrom.

Lernen Sie zappi kennen!


zappi ist die intelligente Ladestation für Ihr Zuhause!


Photovoltaik-Überschussladen

Photovoltaik-Steuerung, kabellos und unabhängig vom Hersteller der Anlage

Integrierter dynamischer Lastausgleich

Übersichtliches Display

Beste Preis-Leistung bei Hardware und Installation

Solarenergie gehört zu den erneuerbaren Energiekonzepten und spielt eine entscheidende Rolle bei der Energiewende. Denn gemeinsam mit Windenergie und Energie aus Biomasse deckt Sonnenenergie bereits heute rund 40 Prozent des benötigten Energiebedarfs in Deutschland ab. Wieso also nicht auch Elektroautos mit Photovoltaik laden?

Elektroautos mit Photovoltaik laden – das sind die Vorteile

Energie aus Sonnenlicht ist nicht nur umweltfreundlich und komplett CO2-emissionsfrei, sondern überzeugt auch mit weiteren Vorteilen. So ist Sonnenenergie zum Beispiel frei verfügbar und ermöglicht eine von Netzbetreibern unabhängige Stromversorgung. Zudem produziert eine Photovoltaikanlage auch bei wenig Sonnenschein Strom. Bei schlechtem Wetter lässt sich bereits produzierter Strom mittels Solarspeicher verfügbar machen. Dieser ermöglicht auch die nächtliche Nutzung von Strom – und das heißt: Auch wenn gerade nicht schönstes Sommerwetter herrscht, können Sie Ihr Elektroauto mit Photovoltaik laden!

Darüber hinaus reduziert das Laden von Elektroautos mit Photovoltaik Transportwege für fossile Brennstoffe und schont gleichzeitig Ressourcen wie Öl oder Erdgas. Ein weiterer Vorteil: Photovoltaikanlagen arbeiten geräuschlos und sind in der Regel sehr wartungsarm. Und der wohl wichtigste Punkt: Die Sonne schickt uns keine Rechnung!

Das sollten PV-Stromspeicher leisten

Generell sollte Ihre Photovoltaikanlage nicht zu klein sein und immer mehr Strom produzieren können, als Ihr Haushalt verbraucht. Eine gute Richtlinie ist dabei mindestens 1 kWp Leistung pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch für Haushalt und Elektroauto zusammen. Für den Stromspeicher ist ebenfalls eine Speicherkapazität von bis zu 1 kWp Leistung pro 1.000 kWh Haushaltsstromverbrauch empfehlenswert. Wollen Sie Ihr Elektroauto mit Photovoltaik überwiegend nachts laden, dann sollten es sogar 1,5 kWp Leistung pro 1.000 kWh sein. So lässt sich der am Tag produzierte und gespeicherte Eigenstrom optimal nutzen.

So funktioniert das Laden von Elektroautos mit Photovoltaik

Es ist im Grunde ganz einfach, Elektroautos mit Photovoltaik zu laden: Überschüssiger, durch die PV-Anlage erzeugter Strom wird entweder im Solarspeicher zwischengespeichert oder aber direkt zur Ladestation bzw. Wallbox transportiert. Von dort gelangt es dann über das Ladekabel zum Elektroauto. Und schon lädt Ihr Fahrzeug mit selbstproduziertem Strom. Das Tolle daran? Im Handumdrehen ist so aus einem „Abfallprodukt“ ein umweltfreundliches, nachhaltiges Gut entstanden. Und das schont ganz nebenbei auch noch Ihren Geldbeutel.

Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Je mehr Strom Sie verbrauchen, desto schneller rechnet sich eine eigene Photovoltaikanlage.

Wie das funktioniert? Ganz einfach: Je mehr Strom Ihre Photovoltaikanlage produziert, desto mehr Strom steht Ihnen zur Verfügung. Verbrauchen Sie mehr Eigenstrom, so erhöht sich die Wirtschaftlichkeit der gesamten Photovoltaikanlage. Denn alles, was Sie aus eigener Stromproduktion nutzen, müssen Sie nicht vom Stromanbieter beziehen. Auf diese Weise sparen Sie eine Menge an Kosten. Für das Laden von Elektroautos mit Photovoltaik ist das ein entscheidender Pluspunkt. Und sollte am Ende immer noch Strom übrig sein, können Sie diesen ganz einfach ins öffentliche Netz einspeisen.

Wer darf eine Photovoltaikanlage installieren?

In der Regel darf jede Privatperson und jedes Unternehmen eine Photovoltaikanlage installieren (lassen). Entscheidend ist jedoch die individuelle Wohnsituation. Als Mieter benötigen Sie auf jeden Fall die Erlaubnis Ihres Vermieters. Als Eigentümer eines Gebäudes oder einer Wohnung dürfen Sie die Entscheidung zur Installation einer Photovoltaikanlage ganz allein treffen.

Die Installation der Anlage selbst sollten Sie jedoch unbedingt einem Fachmann überlassen. Zum einen liegt das daran, dass der Anschluss der Photovoltaikanlage an die Hauselektrik sowie an das Stromnetz nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden darf. Zum anderen machen Hersteller die jahrzehntelangen Garantien von einer fachgerechten Montage abhängig. Und die kann nur ein Experte vornehmen. Für ein sicheres Laden von Elektroautos mit Photovoltaik ist die fachgerechte Installation der Anlage also unumgänglich.

Schauen Sie auf dem Markt am besten nach Anbietern, die Komplettpakete mit PV-Anlage, Stromspeicher, Ladestation/Wallbox und intelligentem Energiemanager anbieten. So müssen Sie nicht jedes Teil extra erwerben und sind unabhängig von eingeschränkter Kompatibilität.

Haben Sie das alles abgehakt, kann das Laden Ihres Elektroautos mit Photovoltaik auch schon losgehen. Wir wünschen Ihnen sonnige Tage für den Start!

Artikel teilen