30. Juli 2020

Benzinauto oder doch lieber Elektroauto? Ein Kostenvergleich

E-Autos? Ach nee, lieber nicht. Die sind doch so teuer. Na, kommen Ihnen diese oder ähnliche Aussagen bekannt vor? Keine Sorge, damit sind Sie nicht allein. Denn wenn es um die Anschaffung eines Elektroautos geht, sehen viele Menschen nur den reinen Kaufpreis. Doch der allein reicht nicht als Beurteilungsfaktor aus, um zu sagen, dass E-Autos generell teurer sind als Benziner. Zeit also, mit den Vorurteilen aufzuräumen und den ultimativen Kostenvergleich „Elektroauto vs. Benzinauto“ zu ziehen.

Welche Faktoren es beim Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto zu berücksichtigen gilt und wer am Ende in Sachen „preiswert“ wirklich die Scheinwerfer vorn hat, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Der erste Faktor im Kostenvergleich Elektroauto vs. Benzinauto: die Anschaffung

Ja, es stimmt. Im Schnitt liegt der Kaufpreis für ein Elektroauto rund 10.000 Euro höher als bei einem Benziner. Das liegt vor allem an seiner Batterie, macht diese aktuell doch (noch) rund 40 Prozent vom Gesamtwert des Fahrzeugs aus. Dabei schlagen vor allem die Gewinnung der zur Herstellung nötigen Rohstoffe sowie die aufwendige Produktion der Batterie selbst zu Buche. Aber: An dieser Stelle lohnt sich ein kleiner Blick in die Zukunft. Denn Experten prognostizieren, dass die Preise für Batterien bereits in diesem Jahr rund 20 Prozent niedriger sein werden als noch vor vier Jahren. Doch bis es so weit ist, gewinnt der Benziner in der Kategorie Anschaffung den Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto.

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Herausforderung Ladeinfrastruktur

Egal wie weit Sie fahren, irgendwann muss jedes Auto auftanken. Benziner brauchen Super oder E10, Elektrofahrzeuge benötigen Strom. Während es für Erstere gefühlt an jeder Ecke eine Tankstelle gibt und der Benziner innerhalb weniger Minuten vollgetankt wieder startklar ist, gestaltet sich das öffentliche Aufladen mit Strom bei Elektroautos um einiges schwieriger. Meist ist nämlich Folgendes der Fall: Sie fahren zur öffentlichen Ladestation, um „mal eben“ Ihr Auto aufzuladen. Doch als Sie dort ankommen, ist diese schon besetzt. Sie müssen also warten, bis das Auto vor Ihnen mit dem Ladevorgang fertig ist. Und bis Ihr Auto aufgeladen ist, vergeht dann noch mal einiges an Zeit.

Hinzu kommt: Wer sein Elektrofahrzeug nicht an einer Elektrotankstelle für Zuhause, sondern an öffentlichen Ladestationen auflädt, muss sich auf enorme Preisschwankungen gefasst machen. Denn hier erfolgt die Abrechnung entweder nach verbrauchten Kilowattstunden oder nach benötigter Ladezeit. Bilden die „getankten“ Kilowattstunden die Basis der Preisberechnung, so gibt es je nach Anbieter die unterschiedlichsten Preise – und die können wirklich extrem hoch sein. Günstig und komfortabel ist das nicht, was sich im Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto negativ für das E-Auto auswirken könnte.

Könnte … Denn so wie oben beschrieben, muss es definitiv nicht sein. Die Lösung heißt Elektrotankstelle für zu Hause. Wer nämlich eine private Ladestation nutzen kann, erlebt ein bequemes, flexibles und kostengünstiges Laden seines Elektroautos. Und damit kann ein Benziner auf lange Sicht garantiert nicht mithalten. Warum das so ist? Ganz einfach: Wer sein Elektrofahrzeug zu Hause lädt, spart auf die gesamte Lebensdauer des Autos gerechnet eine Menge an Kosten.

Günstig auftanken dank privater Ladestation am eigenen Zuhause

Wer sein Fahrzeug nämlich nicht öffentlich, sondern an einer Ladestation oder Wallbox für zu Hause auflädt, kann in Sachen Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto nur gewinnen. Denn Besitzer von E-Autos sind beim „Tanken“ in erster Linie vom Strompreis ihres jeweiligen Stromanbieters abhängig. Marktbedingte Preisschwankungen halten sich dabei meist in vertretbaren Grenzen. Benzinpreise hingegen unterliegen extremen Schwankungen und das oft sogar mehrmals täglich. Hier stehen sich also im Schnitt 1,50 Euro pro Liter Benzin und rund 30 Cent pro Kilowattstunde Stromverbrauch gegenüber. Wer gewinnt folglich diese Kategorie? Wie günstig ein privater Ladevorgang tatsächlich ist, lässt sich mit einer einfachen Formel ausrechnen:

Preis pro Kilowattstunde x Energieverbrauch des Autos pro 100 km = Preis pro Ladevorgang

Ein E-Auto wie zum Beispiel der Hyundai IONIC verbraucht auf 100 km rund 14,7 kWh. Bei 30 Cent pro kWh und einer jährlichen Kilometerzahl von 15.000 liegen die Kosten bei 662 Euro im Jahr. Im Vergleich dazu kostet der Kraftstoff für einen Benziner bei gleicher Kilometerleistung und einem Verbrauch von 5,2 Litern auf 100 km 1.170 Euro pro Jahr. Damit geht dieser Punkt Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto definitiv an das E-Auto.

Übrigens: Auch die Kosten für Anschaffung, Wartung und Installation der Ladestation für zu Hause amortisieren sich durch den geringen Strompreis. Das zeigt deutlich, dass die Nutzung von Elektrofahrzeugen generell kostengünstiger ist als die von Benzinern – und dass sich der Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto weiter zugunsten des E-Autos entwickelt.

Der Umwelt zuliebe – Elektroautos punkten in Sachen Nachhaltigkeit

Ein weiterer Vorteil für das E-Auto im Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto ist seine Umweltfreundlichkeit. Denn eine Ladestation für zu Hause kann ein besonders nachhaltiges und umweltschonendes Aufladen ermöglichen. Zum Beispiel dann, wenn der Fahrzeughalter eine eigene Photovoltaikanlage besitzt und überschüssigen, durch die PV-Anlage erzeugten Strom zum Aufladen seines Autos nutzt. So geht umweltfreundliches Laden mit selbst erzeugtem Strom. Und das ist nicht nur nachhaltig, sondern schont zusätzlich auch den Geldbeutel.

In diesem Zusammenhang ist es zudem möglich, von einer finanziellen Unterstützung durch Förderprogramme zu profitieren. Denn jeder, der eine Stromversorgung aus eigenerzeugtem regenerativem Strom nutzt oder aber den Strom für seine Ladestation aus erneuerbaren Energien – zum Beispiel Grünstrom oder Ökostrom – bezieht, kann Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und Städten sowie von der KfW-Bank in Anspruch nehmen. Für Benziner gibt es solche Möglichkeiten nicht, womit sich der Abstand zwischen beiden Fahrzeugarten im Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto weiter vergrößert.

Steuern, Versicherung & Co. – wer ist günstiger?

Wichtig für einen umfassenden Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto ist auch das Thema rund um Steuern und Versicherungen. Während die Kfz-Steuer beim E-Auto komplett entfällt, muss der Besitzer eines Benziners jedes Jahr einen Betrag zwischen 200 und 300 Euro entrichten. Dieser richtet sich individuell nach den Schadstoffen, die ein Auto produziert, sowie nach der Größe seines Hubraums. Dieser Punkt geht also an das E-Auto.

Gleiches gilt für die Versicherungen. Neben Typklasse, Schadensfreiheitsklasse, und Regionalklasse kommen hier viele weitere Faktoren, d.h. beispielsweise Schaden- und Kostenentwicklung und individuelle Faktoren wie die Fahrerfahrung des Fahrzeugbesitzers, zum Tragen. Generell ist die Versicherungssumme für Elektrofahrzeuge dabei jedoch meist geringer als für den Benziner – der den Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto damit endgültig verliert.

 

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Elektroauto zu kaufen, ist damit in Sachen Kosten garantiert auf der sicheren Seite. Denn auch auf die Gesamtlebensdauer eines Fahrzeugs gerechnet hat die elektronische Variante im Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Benzinauto deutlich mehr Vorteile.

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