24. Juni 2021

An öffentlichen Ladestationen laden – oder doch lieber privat? Das sind die Vorteile!

Zu den schönsten Dingen im Leben gehören diejenigen, die ganz einfach funktionieren. Das ist auch bei Elektroautos nicht anders. Vor allem in Bezug auf das Laden der Batterie haben Komfort und leichte Bedienung oberste Priorität. Mit einer privaten Ladestation lässt sich beides gut realisieren. Doch was ist, wenn gerade nur eine öffentliche Ladestation zur Verfügung steht? Wie sieht es dann mit Komfort und Bedienbarkeit aus?

Um das zu beantworten, lohnt es sich, die private und öffentliche Ladestation in den direkten Vergleich zu nehmen. Welche Vor- und Nachteile sich dabei zeigen und was das für Sie als Fahrzeughalter bedeutet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Private und öffentliche Ladestation – das ist der Unterschied

Als private Ladestation gilt jede Wallbox oder Ladesäule, die auf privatem Grund installiert und nur vom Eigentümer oder aber von einer bestimmten Personengruppe nutzbar ist. Zum Beispiel von den Mitarbeitern. In diesem Fall stellt der Besitzer der Ladestation den nötigen Strom zur Verfügung, den er aus einem öffentlichen Stromnetz oder aus (s)einer PV-Anlage bezieht. Im Unterschied dazu befindet sich eine öffentliche Ladestation, wie der Name bereits impliziert, auf öffentlichem Grund. Das können zum Beispiel städtische oder Gemeindeflächen sein. Diese sind von jedem Fahrzeughalter eines E-Autos nutzbar. Meist benötigen diese dafür eine bestimmte Authentifizierung oder erfordern die Nutzung einer speziellen Chipkarte.

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Einfach zugänglich und spontan nutzbar – das sind die Vorteile einer öffentlichen Ladestation

Sie sind unterwegs, haben die Akkuleistung Ihres Elektroautos falsch eingeschätzt und müssen es dringend aufladen? Dann ist eine öffentliche Ladestation Ihre Rettung. Hier können Sie ohne große Bürokratie hinfahren, Ihr Fahrzeug anschließen und innerhalb kurzer Zeit zumindest die nötigste Menge an Strom auftanken, um weiterfahren zu können. Gleiches gilt zum Beispiel im Urlaub oder auf einer Dienstreise. Denn Ihre private Ladestation ist natürlich nicht mobil und Sie können sie nicht mitnehmen. Dann sind Sie ebenfalls auf eine öffentliche Ladestation angewiesen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, Ihr E-Auto kostenlos aufzuladen. Auch das macht manch eine öffentliche Ladestation möglich. Sie fragen sich, wie das geht? Ganz einfach. Sie müssen nur zum Supermarkt fahren. Denn längst haben etliche Supermärkte, Discounter und Baumärkte in Deutschland erkannt, dass es ihnen bei der Kundengewinnung hilft, wenn diese ihr Elektroauto während des Einkaufs kostenlos laden können.

Und damit kommt wieder der Komfort ins Spiel. Das Prinzip des kostenlosen und komfortablen Ladens an einer öffentlichen Ladestation ist nämlich ganz einfach. Alles, was Sie tun müssen, ist Ihr Auto an der entsprechenden Ladesäule abzustellen, Stecker rein und schon fließt der Strom. Während Sie einkaufen sind, macht es die öffentliche Ladestation möglich, dass die Batterie Ihres Autos in weniger als 60 Minuten wieder voll ist. Praktisch, oder?

Ungleichmäßige Verteilung, wenig Verlass – diese Nachteile hat eine öffentliche Ladestation

Mal eben beim Einkaufen das E-Auto vollzuladen, klingt natürlich toll, doch die Sache hat einen Haken: Die öffentlichen Ladestationen sind in Deutschland nach wie vor rar und nicht gleichmäßig über das Land verteilt. Die verfügbaren Ladeleistungen variieren dabei ebenso beliebig wie die generelle Verfügbarkeit der Ladepunkte. So gibt es in manchen Gegenden etliche Schnellladestationen, in anderen wiederum gar keine. In diesem Zusammenhang hat der Landkarten-Dienstleister Cirrantic in einer Studie festgestellt, dass es deutschlandweit aktuell rund 740 Schnellladestationen mit einer Ladeleistung von 250 kW oder mehr gibt. 1.243 Ladepunkte bieten zwischen 150 kW und 250 kW, 2.427 Säulen stellen zwischen 50 kW und 150 kW bereit. Weniger als 50 kW gibt es deutschlandweit an 281 Ladesäulen. Wer eine öffentliche Ladestation nutzt, weiß vorher also nie, was er bekommt.

Das Überraschungsei „öffentliche Ladestation“

Hinzu kommt, dass es bisher keine eindeutige Karte gibt, auf der jede öffentliche Ladestation eingetragen ist. Und vorhandene Karten übernehmen weder eine Garantie, dass Verfügbarkeit und Ladeleistung übereinstimmen, noch weiß der Fahrzeughalter, ober er wirklich genau die Ladestation vorfindet, die auf der Karte angegeben ist. Ein weiterer Nachteil öffentlicher Ladestationen ist, dass diese nicht immer sofort verfügbar sind, schließlich wollen auch andere Fahrzeughalter ihr Elektroauto laden. Längeres Warten – vor allem zu Stoßzeiten – sind deswegen keine Seltenheit.

Ein zusätzlicher großer Nachteil, den fast jede öffentliche Ladestation mit sich bringt, sind uneinheitliche Bezahltarife und verwirrende Zahlmethoden. Mal braucht der Fahrzeughalter eine bestimmte App zum Aufladen seines Autos, mal sein Smartphone, mal eine spezielle Chipkarte. Für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, ist da nicht immer leicht. Aber: Spätestens ab 2023 soll zumindest dieses Problem behoben sein.

Mehr Zuverlässigkeit dank privater Ladestation

Mit privaten Ladesäulen oder Wallboxen hat jede öffentliche Ladestation eine große Konkurrenz. Denn wer sein Auto zu Hause auflädt, kann von maximalem Komfort, extremer Flexibilität und günstigen Preisen profitieren. Einmal installiert, ist sie rund um die Uhr nutzbar und lässt sich sogar mit Eigenstrom aus einer PV-Anlage speisen. Letzteres fällt dabei übrigens auch unter die Rubrik kostenloses Laden.

Während eine öffentliche Ladestation Ihnen keine Wahl lässt, wie Sie den Ladevorgang Ihres Fahrzeugs gestalten möchten, macht eine private Ladestation genau das möglich. Ganz gleich, ob Sie sehr schnell laden wollen, besonders nachhaltig und umweltfreundlich oder einfach beides – mit der privaten Ladestation ist alles möglich. Ganz besondere Vorteile hat, wer auf eine Schnellladestation setzt, die mehrere Lademodi zugleich anbietet.

Maximale Flexibilität dank individueller Lademodi

Wir von myenergi bieten zum Beispiel mit zappi ein Modell, mit dem Besitzer ihr E-Fahrzeug umweltfreundlich, unter Nutzung erneuerbarer Energien und schnell zugleich aufladen können. Hierbei kann der Fahrzeughalter zwischen drei Lademodi auswählen: dem ECO-Modus, dem ECO+ Modus und dem FAST-Modus. Im ECO-Modus richtet sich die Ladeleistung dabei nach der aktuellen Energieerzeugung und dem Stromverbrauch des gesamten Haushalts. Erst wenn die eigene PV-Anlage nicht mehr genügend Ladeleistung erzeugt, wird auf das öffentliche Stromnetz zurückgegriffen. Auch im ECO+ Modus hängt die Ladeleistung von der aktuellen Energieerzeugung und dem Verbrauch im gesamten Haushalt ab. Wird allerdings im Haushalt zu viel Strom bezogen, unterbricht der Ladevorgang und läuft erst weiter, wenn wieder genügend überschüssige Energie von der Photovoltaik- Anlage vorhanden ist. Im FAST-Modus lädt das Fahrzeug so schnell wie möglich mit maximaler Leistung.

Wann Sie welchen Modus wählen, hängt einzig und allein von Ihren Bedürfnissen ab. Hier können Sie ganz individuell und frei wählen, was Sie gerade brauchen. Und so entwickelt sich das Aufladen Ihres Elektroautos ganz unkompliziert zu einem der einfachen Dinge im Leben.

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