23. April 2021

myenergi und #TheGreenReset: 10 Ideen für einen umweltfreundlicheren Alltag

Am 22. April war Tag der Erde. Für uns ein besonderer Tag. Denn es ist kein Geheimnis, dass unser moderner Lebensstil eine erhebliche Belastung für die Umwelt darstellt. Deshalb haben wir eine Challenge ins Leben gerufen: Einen Monat lang den Alltag etwas grüner gestalten. Und da wir wissen, dass aller Anfang schwer ist, gibt’s hier zehn erste Vorschläge –von kleinen Schritten wie dem Verzicht auf Einwegplastik und regionalem Einkaufen bis hin zu größeren Veränderungen wie der Investition in erneuerbare Energien fürs Haus oder dem Umstieg auf ein Elektrofahrzeug. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Ideen auf Instagram unter #theGreenReset zeigen – egal wie groß oder klein. Denn auch kleine Dinge können auf dem Weg in eine grünere Zukunft schon Großes bewirken!

Nun aber zu den zehn Vorschlägen, die Ihnen und Ihrer Familie den Start in ein umweltfreundlicheres Leben erleichtern!

1. Energiesparende Tipps

Haushaltsgeräte auszuschalten, statt sie auf Standby zu lassen, das Licht auszuknipsen, wenn Sie den Raum verlassen, und sich mit Ihrem Thermostat vertraut zu machen, sind nur einige einfache Möglichkeiten, Energie zu sparen. Da der Sommer vor der Tür steht, sollten Sie einige dieser Maßnahmen während der #thegreenreset-Aktion einen Monat lang ausprobieren. So reduzieren Sie nicht nur die Umweltbelastung, sondern auch Ihre monatlichen Stromrechnunge

2. Upcycle- und Recycling-Projekte

Lassen Sie Smartphone, Fernseher und Co. die nächsten Tage links liegen und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf! Das uralte Sprichwort „des einen Müll ist des anderen Schatz“ kann eine großartige Möglichkeit sein, Geld zu sparen und etwas Ungeliebtes in etwas Neues und Besseres zu verwandeln. Außerdem sind Upcycling- und Recycling-Projekte eine tolle Möglichkeit, etwas Spannendes mit Ihren Kindern zu unternehmen.

Es ist immer schön zu wissen, dass man etwas hat, das völlig einzigartig ist. Vielleicht lernen Sie, die kleinen Teile zu lieben, die nicht ganz nach Plan gelaufen sind. Die sentimentalen Werte und die tollen Erinnerungen, die diese upcycelten Stücke schaffen können, sind etwas, das man mit Geld nicht kaufen kann. Abgesehen von all den Fähigkeiten, die Sie lernen, und den Erinnerungen, die Sie schaffen, sind die ökologischen Vorteile des Upcyclings enorm!  Es kann die Menge an weggeworfenen Materialien und Abfällen, die jedes Jahr auf Mülldeponien landen, drastisch reduzieren. Es reduziert auch die Notwendigkeit von Neuproduktion. Das verringert wiederum Luft- und Wasserverschmutzung, Treibhausgas-Emissionen und schont Ressourcen. Probieren Sie doch mal diese Ideen aus:

3. Kaufen und essen Sie nachhaltiger

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum der Kauf regional angebauter Lebensmittel gut für Sie und den Planeten ist. Sie unterstützen nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern müssen normalerweise auch viel weniger verpackt werden. Zudem sind die Produkte oft frischer und werden erst geerntet, wenn sie wirklich reif sind. Darüber hinaus wird der Transportweg deutlich reduziert, so dass Sie qualitativ hochwertigere Lebensmittel erhalten und gleichzeitig den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren. Was kann man daran nicht mögen?

Es wird geschätzt, dass deutsche Haushalte jedes Jahr 6,1 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwenden – 52 % der gesamten Lebensmittelverschwendung. Um also zu verhindern, dass Lebensmittelabfälle Ihren Geldbeutel und die Umwelt belasten, sollten Sie diese Tipps befolgen:

4. Kaufen Sie weniger Plastik

Da sich immer mehr von uns der schädlichen Praktiken der Industrie bewusst werden, streben wir nach nachhaltigeren Alternativen. Wie viele von Ihnen vielleicht schon festgestellt haben, ist unsere Gesellschaft nicht darauf ausgelegt, diese „grünen Gewohnheiten“ zu unterstützen, wie z.B. auf Plastik zu verzichten, sich vegan zu ernähren oder zu versuchen, die Kohlenstoffemissionen zu senken. Indem wir kleine Veränderungen vornehmen, wie z.B. unsere eigene Tasche in den Supermarkt mitzunehmen, ein Stück Seife einer Flasche Duschgel vorzuziehen, einen Plastikstrohhalm abzulehnen oder auf den Kaffee to go zu verzichten, zwingen wir Unternehmen zum Umdenken.

Wenn wir gemeinsam verantwortungsvoll hergestellte Produkte und Fair-Trade-Standards unterstützen und achtsamer einkaufen, zwingen wir diejenigen, die immer noch umweltschädliche und unehrliche Praktiken anwenden, dazu, die notwendigen Änderungen in ihrer Unternehmenskultur vorzunehmen. Einfache Veränderungen in der breiten Masse führen zu großen Veränderungen in großen Industrien.

5. Bauen Sie Obst und Gemüse selbst an

Denken Sie mal daran, wie viel Spaß Sie mit den Kindern, Enkeln oder sogar einem kleinen gesunden Wettbewerb zwischen Freunden haben könnten, wenn Sie Ihr eigenes frisches Obst und Gemüse anbauen! Es hat etwas Magisches, Samen in die Erde zu pflanzen und darauf zu warten, dass die kleinen Babys anfangen, zu einer wilden Reihe von Stängeln, Blättern und Trieben zu sprießen. Abgesehen davon, dass Sie sehr stolz auf Ihre handwerkliche Arbeit sind, gibt es keine Plastikverpackungen, Sie müssen nicht zum Supermarkt fahren – und es schmeckt einfach besser.

Sie haben einen schwarzen Daumen oder keinen Garten? Gönnen Sie sich ein paar pflegeleiche Pflanzen für Zuhause. Jedes Zuhause sieht mit einem Hauch von Grün hier und da großartig aus. Luftfilternde Pflanzen wie die Grünlilie sind die perfekte Wahl. Sie bekämpft Giftstoffe wie Kohlenmonoxid und Xylol, ein Lösungsmittel, das in der Gummiindustrie und beim Bedrucken von Textilien verwendet wird.

Aloe Vera allein hat viele wunderbare Vorteile, von der Heilung von Verbrennungen, über die Reduzierung von Akne bis hin zur Pflege trockener Haut. Diese bemerkenswerte Pflanze enthält Enzyme, Antioxidantien, Vitamine A und C. So sparen Sie Geld und Plastik bei Kosmetikprodukten!

6. Reisen Sie grün!

Radeln, laufen, hüpfen, Huckepack: Jetzt, wo der Frühling so richtig begonnen hat, ist das die perfekte Gelegenheit, Ihre Schrittzahl zu erhöhen, Ihr Herz höher schlagen zu lassen und Ihr Auto gegen alternative Fortbewegungsmittel zu tauschen. Wenn Sie auf Ihr Auto angewiesen sind, sollten Sie sich über die Vorteile von Elektromobilität informieren: Wussten Sie, dass die Kosten für den Strom, der zum Aufladen eines Elektrofahrzeugs (EV) benötigt wird, etwa 40 % unter den Kosten für Benzin liegen, wenn Sie eine ähnliche Strecke fahren? Wenn Sie sich für ein Elektrofahrzeug entscheiden, reduzieren Sie außerdem Treibhausgas-Emissionen.

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, haben wir bei myenergi das weltweit erste solar-kompatible EV-Ladegerät entwickelt: zappi. Es funktioniert nicht nur als eigenständiges Plug-and-Go-Ladegerät, sondern kann auch 100 % grüne Energie nutzen, die von Ihrer Solaranlage erzeugt wird.

7. Shoppen Sie Kleidung nachhaltiger

Die Verschwendung von Kleidung ist so groß wie nie. Unsere Wegwerfmentalität und der Mangel an Sorgfalt und Bildung beim Kauf von neuen Kleidungsstücken hat negative Auswirkungen auf die Menschen und den Planeten. Von den ersten Anbauprozessen bis hin zur Herstellung und Verpackung ist die Modeindustrie heute als der zweitgrößte Umweltverschmutzer der Welt bekannt. 80 Milliarden Kleidungsstücke werden jedes Jahr produziert und im Durchschnitt tragen wir jedes Teil nur sieben Mal, bevor es im Müll landet. Baumwolle bedeckt nur 2,4 % der weltweiten Anbaufläche, verbraucht aber mehr Pestizide und Insektizide als jede andere wichtige Nutzpflanze. Wussten Sie, dass für die Herstellung eines einzigen T-Shirts 2.700 Liter Baumwolle benötigt werden? Und die verwendeten Pestizide gehören zu den schädlichsten für unsere Gesundheit und Umwelt. In diesem Sinne:

8. Helfen Sie mit, die Meere zu schützen

Der Ozean ist ein empfindliches Ökosystem mit unentdeckten Tiefen, das 71 % der Erdoberfläche bedeckt. In letzter Zeit werfen Medien und Organisationen ein Schlaglicht auf einige der drängendsten Probleme, denen sich die Welt gegenübersieht – viele davon hängen mit unseren Ozeanen zusammen.

In aller Munde ist aktuell die neue Netflix-Dokumentation „Seaspiracy“, in der Experten behaupten, dass die Fischerei jedes Jahr 2,7 Milliarden Fische aus den Ozeanen entnimmt. Die Meeresbiologin Dr. Sylvia Alice Earle ist überzeugt, dass der Ozean bald leer sein wird, wenn die Fischerei in dem Tempo weitergeht, in dem sie derzeit stattfindet: „Die Schätzung ist, dass es bis Mitte des 21. Jahrhunderts nicht mehr genug Fisch zum Fangen gibt, wenn wir weiterhin so fischen wie bisher.“ Sie sagt voraus, dass die Ozeane schon 2048 praktisch leer sein werden.

Neben Überfischung, Schiffssklaverei und Grundschleppnetzfischerei kann diese schiere Menge an unschuldigem Meeresleben und Korallen, die zerstört wird, nicht weitergehen. Jedes Jahr werden bis zu 50 Millionen Haie als „Beifang“ gefangen und verenden.

Schauen Sie doch mal, welche Petitionen Sie unterzeichnen könnten (z.B. bei oceancare), kaufen Sie weniger Fisch und achten Sie auf dessen Herkunft.

9. Steigen Sie auf erneuerbare Energien um

Die Installation von Technologien zur Erzeugung erneuerbarer Energien ist eine großartige Möglichkeit, Ihr Haus nachhaltiger zu gestalten, Ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und Ihre Energiekosten zu senken. Ein paar einfache Lösungen sind:

Um das Beste aus Ihrer erneuerbaren Erzeugung zu machen, ist der myenergi eddi die perfekte Lösung. Anstatt überschüssigen Strom ins Netz zu leiten, leitet unser intelligentes Gerät die Energie in Ihre Heizungssysteme um – maximaler Verbrauch, minimale Verschwendung!

10. Setzen Sie auf lokale und regionale Alternativen

Wir sind große Fans lokaler und regionaler Produkte. Die Gemeinschaft um Sie herum zu unterstützen hat viele Vorteile – sowohl aus klimatischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht.

Wenn Sie lokal einkaufen, unterstützen Sie den Traum eines Menschen und stärken Ihre eigene Gemeinschaft. Lokales Einkaufen von Lebensmitteln könnte zum Beispiel bedeuten, dass Sie Ihr Fleisch beim örtlichen Metzger, Ihr Gemüse im Lebensmittelgeschäft, Ihre Milch beim Milchmann und Ihr Brot beim Bäcker kaufen. Ganz wie zu Omas Zeiten also. So bleibt der Wohlstand in Ihrer Region, anstatt an weit entfernte Konzerne oder Einzelhandelsriesen zu gehen.

Abgesehen von den wirtschaftlichen Vorteilen reduziert der Kauf vor Ort auch Ihren ökologischen Fußabdruck. Warum sollten wir Lebensmittel kaufen und essen, die Hunderte von „Lebensmittelmeilen“ zurücklegen, wenn wir frische, lokale Optionen direkt vor unserer Haustür haben? Gehen Sie (wenn Sie können) außerdem zu Fuß oder mit dem Fahrrad einkaufen. So können Sie im Sommer nicht nur mehr Eis essen, sondern reduzieren auch Emissionen.

 

Ob Sie nun klein anfangen oder aufs Ganze gehen: alles, was Sie tun, zählt für eine nachhaltigere Zukunft. Teilen Sie Ihre Ideen unter dem Hashtag #theGreenReset und taggen Sie uns: @myenergigmbh

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