Immer mehr Hauseigentümer wollen sich von fossilen Brennstoffen wie Gas und Öl verabschieden – je schneller desto besser. Vor allem wenn schon eine eigene PV-Anlage vorhanden ist, kann das sehr einfach und schnell gehen. Wichtig ist dabei, Energieerzeuger und Verbraucher als gesamtes System zu denken, das möglichst einfach zu installieren und komfortabel zu steuern ist. Denn Handwerker haben momentan wenig Zeit. Was Sie für den Umstieg brauchen und wie Sie die Kosten und den Aufwand für Ihre eigene Energiepreisbremse im Zaum halten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Viele Hauseigentümer ächzen unter den hohen Energiekosten. Eine Photovoltaikanlage hilft da schon weiter. Doch sie ist nur der erste Schritt hin zu Unabhängigkeit von den Energieversorgern und vor allem von den unsicheren internationalen Lieferketten für Öl und Gas. Lange Zeit galt vor allem Gas als die preiswerte Lösung, wenn es ums Heizen ging. Öl war der Brennstoff in der Mobilität. Doch inzwischen ist klar: Die Fossilen werden teurer und die Kostensteigerungen sind inzwischen auch in der Steckdose angekommen.

Was brauche ich für die Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen?

Wohl dem, der sich schon mit der eigenen PV-Anlage abgesichert hat. Doch wie kommt der Solarstrom ins Auto oder in die Heizung? In der Regel ist dafür gar nicht so viel notwendig. Eine Ladestation für Elektrofahrzeuge und ein elektrischer Wärmeerzeuger reicht als Grundausstattung. Alles muss natürlich clever gesteuert werden. Denn nur wenn möglichst viel Solarstrom in den Autoakkus, in der Heizung und im Warmwasser landet, wirkt die ganz persönliche Energiepreisbremse.

Wo lauern die Kosten für den Umstieg auf eigenen Solarstrom?

Das Nadelöhr ist die Installation. Denn der Run gerade auf Elektroheizungen ist derzeit enorm und die Handwerker kommen kaum noch nach mit der Installation. Da machen sich Systeme gut, die einfach, schnell und ohne viel Aufwand aufgebaut werden und zusätzlich noch kompatibel sind mit allen Solaranlagen und herstellerunabhängig mit unterschiedlichen Verbrauchern im Gebäude.

Schließlich fällt der große Aufwand nicht etwa beim Anschrauben einer Wallbox an, sondern beim Verlegen der Kabel, wenn Wechselrichter, Energiemanagement und E-Ladestation nicht über Funk kommunizieren. Ähnlich sieht es bei der Elektroheizung aus. Bei einem Stundensatz für einen Elektrohandwerker von 40 bis 80 Euro kann die Kabelverlegung schnell ins Geld gehen. Schließlich hängen Wechselrichter der Solaranlage und Energiemanager selten in der Garage, wo die Wallbox oder die Ladesäule aufgebaut wird.

Energiepreisbremse: Wie kann ich Kosten und Aufwand beim Umstieg senken?

Eine schnelle Installation mit wenig Aufwand ist ein riesiger Vorteil gerade in der jetzigen Situation, wenn der Umstieg schnell gehen soll. Genau darauf hat sich myenergi bei der Entwicklung seiner Lösung konzentriert. So entfällt mit dem harvi das aufwändige Verlegen von Kabeln. Denn der harvi misst die die Daten des Netzbezugs und der Erzeugung der Solaranlage und überträgt sie per Funk an die zappi, das Gehirn des myenergi system+. Dadurch ist die zappi nicht auf Kommunikationsschnittstellen etwa an Wechselrichtern angewiesen. Damit ist das gesamte System dauerhaft kompatibel mit allen Photovoltaikanlagen und eignet sich auch perfekt für die Nachrüstung bestehender Installationen.

Wie kann ich meinen Eigenverbrauch konkret erhöhen?

Mit dem myenergi system+ ist es schnell und einfach möglich, mehr selbst erzeugen Solarstrom zu nutzen, um die Ausgaben für den Energieverbrauch im Gebäude zu senken. Schließlich liefert die Sonne zuverlässig und vor allem kostenlos Energie. Wichtig ist dabei, die Energieerzeugung und deren Nutzung als Ganzes zu denken. Denn nur so findet ein Maximum an Strom aus der PV-Anlage auf dem Dach einen Abnehmer im Gebäude. Es fließt preiswerter Sonnenstrom aus der eigenen Produktion in die Verbraucher vor Ort. Das spart Stromkosten.

Die zappi ist dabei das zentrale Steuerelement des myenergi system+. Sie ermöglicht, nach Anforderungen des Hauseigentümers flexibel Elektrofahrzeuge zu laden. Der Umstieg auf die Wärmeversorgung mit Sonnenstrom ist der zweite Schritt nach der Elektromobilität, um die fossilen Energieträger wie Gas und Öl aus dem eigenen Haus zu verbannen.

An dieser Stelle kommt der zweite Baustein ins Spiel: der eddi von myenergi. Er arbeitet im Leistungsbereich von 150 W bis 3,68 kW und nutzt überschüssige Energie aus der Photovoltaik, um sie in Form von Warmwasser zwischenzulagern, z. B. für die Heizung, zum Duschen, Baden oder Spülen. eddi steuert entweder einen Elektroheizstab oder eine einphasige Wärmepumpe auf Basis der Messsignale, die er von der zappi bekommt – ebenfalls über Funk und ohne aufwändige und teure Verkabelung.

Dadurch bleibt ein großer Teil des Überschusses aus der PV-Anlage im Gebäude. Auch ein Stromspeicher kann problemlos in das myenergi system+ eingebunden werden. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn das Elektroauto unterwegs ist und kein sonstiger Abnehmer der Energie vom Dach vorhanden ist.

In diesem Fall wird zunächst der Batteriespeicher geladen. Wenn dieser voll ist und die PV-Anlage keine anderen Abnehmer für den Strom findet, schaltet eddi den elektrischen Wärmeerzeuger an und schiebt die Sonnenstromproduktion beispielsweise in einen Pufferspeicher. Die dort zwischengelagerte Wärme steht dann den Hausbewohnern zur Verfügung, selbst wenn die Sonne längst untergegangen ist.

Wie erhalte ich Kontrolle über meine Energiepreisbremse

Voraussetzung für die Maximierung des Eigenverbrauchs ist die clevere Steuerung des gesamten Systems. In der Regel richtet ein Fachhandwerker das Energiemanagement ein und danach läuft alles automatisch. Die Hausbewohner haben meist keinen Einfluss auf die Steuerung. Doch nicht jeder Tag ist wie der andere.

Deshalb ist es von Vorteil, wenn zusätzlich zu dieser automatischen Steuerung kurzfristige Eingriffe möglich sind – etwa wenn das Elektroauto zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgeladen bereit stehen muss. So wird das myenergi system+ mittels einer App auf dem Smartphone oder dem Tablet gesteuert. Damit können die einzelnen Komponenten direkt angesteuert werden. Die Hausbewohner können damit beispielsweise Zeitspannen bestimmen, in denen das Elektroauto oder die Elektroheizung prioritär mit Solarstrom versorgt wird. Über eine Boost-Funktion ist es aber auch möglich, die Ladezeit des Elektroautos zu verkürzen oder die Leistung der Wärmeerzeuger kurzfristig zu erhöhen.

Auf diese Weise haben die Hausbewohner nicht nur die volle Kontrolle über das gesamte Energiesystem im Gebäude. Sie können zudem den selbst erzeugten Sonnenstrom komfortabel nutzen und mit dieser individuellen Energiepreisbremse jede Menge Öl und Gas einsparen.